LANDSTÜCK


Dokumentarfilm, Deutschland 2016
122 min, DCP, Farbe
Premiere: Berlinale 2016


Im Nordosten Deutschlands wird seit Jahrhunderten Landwirtschaft betrieben. Die weitgeschwungenen Felder der Uckermark reichen bis zum Horizont.

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Als die landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften der DDR abgewickelt wurden, konnten sich die Äcker erholen. Naturschutzgebiete sind entstanden und bäuerliche Familien- betriebe haben sich auf ökologischen Anbau umgestellt. Doch die globale Gier nach Land hat auch den Norden Brandenburgs erreicht. Der Staat verkauft das Land inzwischen an ortsfremde Großinvestoren. Monokulturen, Windräder, Tiermastbetriebe, und Biogasanlagen verändern das Landschaftsbild.

Volker Koepps Film handelt vom Leben der Menschen in dieser dünnbesiedelten Gegend. Er besucht seine unmittelba- ren Nachbarn, Dorfbewohner, Zugezogene, Landwirte und Umweltschützer. Sie erzählen von ihrem Alltag, ihren Sorgen und Visionen. Seit Fontane wissen wir, dass in jedem märki- schen See auch die Erschütterungen der Welt zu erkennen sind.

Mit: Familie Sydow, Familie Pophal, Hannchen Henning, Gisela Rinas, Rosi Rinas, Lucie Triebe, Angelika Milz (Herrenstein), Stefan Palme, Caroline Riesing (Wilmersdorf), Larissa Rosa Lackner (Böckenberg), Rolf Henke, Hans-Martin Meyerhoff, Uta Kitsch (Temmen), Marko Hönicke (Kaakstedt), Thomas Rosié (Voßberg) und Michael Succow


Stab

Regie: Volker Koepp
Buch: Barbara Frankenstein & Volker Kopp
Kamera: Lotta Kilian
Montage: Christoph Krüger
Musik: Ulrike Haage
Redaktion: Rolf Bergmann
Ton: Andy Michaelis
Mischung: Robert Jäger
Titel: Moritz Koepp
Farbkorrektur: Vera Younan
Produktion: Vineta Film, Rundfunk Berlin-Brandenburg
Herstellungsleitung: Jana Cisar
Produktionsleitung: Fritz Hartthaler
Produktionsleitung RBB: Rainer Baumert
Filmgeschäftsführung: Karin Fiedler
Postproduktion: Konterfei, Cine Plus, Interaudio, Babelfisch


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