LABORAT


Drama/Kurzfilm, Deutschland, 2014
22 min, DCP, Farbe & s/w
Premiere: Berlinale 2014


Innen, Tag. Onkologische Forschungsstation in Berlin, Januar 2011. Eine Filmcrew trifft sich mit den Forschern. Die Filmcrew zeichnet mit analogen filmischen Mitteln die Tierversuche an Mäusen auf. Die Mäuse müssen verschiedene Maßnahmen über sich ergehen lassen. Ob es sich dabei um einen oder mehrere Versuche handelt, um eine Maus oder viele kann nicht ausgemacht werden – zu sehr ähneln sich Maßnahme und nacktes Tier. Parallel dazu dokumentiert die Filmcrew ihre eigenen Tätigkeiten, die nötig sind, um die Aufnahmen machen zu können.
In LABORAT verwebt Filmemacher Guillaume Cailleau die Ebenen. Er dokumentiert sehr genau die am Objekt durchgeführten Untersuchungen und reflektiert gleichzeitig den Vorgang der Dokumentation selbst. Die Distanz zum Objekt wird aufgehoben. Das Objekt wird zum Subjekt, der Zuschauer zum Komplizen. Ein Teppich aus Bildern. Unbehagen macht sich breit.

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Stab

Regie: Guillaume Cailleau
Buch: Guillaume Cailleau, Hanna Slak
Kamera: Michel Balagué, Guillaume Cailleau
Schnitt: Hanna Slak
Musik: Werner Dafeldecker
Sound Design: Jochen Jezussek
Mischung: Markus Krohn
Ton: Kai Nicholas Theißen
Hand Processing Effetcs: Guillaume Cailleau, Sophie Watzlawick
Produktionsleitung: Jana Cisar, Philip Widmann
Produktion: CaSk Films


Medien

Trailer


Auszeichnungen

Goldener Bär, Berlinale 2014


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